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Vorbereitung des Tieres vor operativen
Eingriffe mit Arnica Globuli
Um Tiere körperlich und psychisch für
eine Operation gut vorzubereiten, haben wir gute Erfahrung mit
Arnica
C30 Globuli gemacht. Sie fördern die Heilung, Stärken und helfen
bei Schock und Traumata zur Überwindung.
Wir geben die Globuli schon 4-5
Tage vor der Operation und bis 8 - 10 Tage nach der Operation
weiter.
Dosierung: 3 Globuli in
einem Schnapsglas mit Wasser auflösen und dem Hund ca. 2 ml davon eingeben
Am besten geht das mit einer
Plastikspritze OHNE NADEL!! (vom Tierarzt oder Apotheke),
die Lösung in die Spritze aufziehen und
dem Hund ins Maul spritzen.
Manche Hunde schlabbern die Flüssigkeit
auch direkt von der Spritze, wenn man es langsam gibt.
Am Tag der Operation, vor
dem Eingriff 1 malig Staphisagria C 200 Globuli geben.
Das ist eine ideale
Kombination mit Arnica.
Nach
einer Operation die Wunde schützen
es
gibt vielerlei Möglichkeiten um einem Hund davon abzuhalten an der
Wunde zu lecken.
Der
Kreativität der Menschen ist dabei keine Grenzen gesetzt.
Üblich
sind die Plastikkragen die es meist beim Tierarzt gibt. Für den Hund
ist das meist eine zusätzliche Unsicherheit und Unannehmlichkeit.
Anfangs schlägt er auch überall damit an, weil er den Abstand nicht
abschätzen kann.
Wer
andere Mittel nutzen möchte, kann ein T-Shirt, Body, Badeanzug,
Babybody u.a. umgestalten und dem Hund anziehen. Wir haben sogar ein
Beispiel wo der Hund schon beim Tierarzt den Body mitbekommen hat, wie
Fortschrittlich.
Wir
möchten Ihnen hier zwei Beispiele vorstellen......lachen ist
erlaubt,....zum Nachahmen empfohlen.....
Spikyranch Modell
(Badeanzug)
Modell aus
der Schweiz (vom Tierarzt)
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Igelhilfe
(Quelle: Tasso e.V.)
Viele
Jahre lang galt: Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel
sieht, sollte ihn mitnehmen
und
zu Hause über den Winter bringen.
Doch
das muss man heutzutage differenzieren, Igel sind robuster, als
viele denken.
Nur
wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es
menschliche Hilfe.
Liegen
die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, haben sie auch
gute Aussichten.
Allerdings
sollte ein Jungigel im November wenigstens 500 bis 600 Gramm wiegen, bevor
er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden
kann.
Solange
draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte
gefüllt.
Dann
sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.
Wenn
die Nahrungstiere der Igel seltener werden, hilft ein abendliches Zubrot
zum ausreichenden Winterspeck: Zum Füttern eignet sich Dosenfutter für
Katzen, vermischt mit Haferflocken, oder ungewürztes gegartes Rührei und
Hack, empfiehlt Ulli Seewald, Vorsitzende von Pro Igel e.V.
Macht
das Stacheltier einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn
und apathisch,
dann
sei Hilfe im Haus nötig.
„Einen
Igel zu Hause zu pflegen und überwintern zu lassen, erfordert
Sachkenntnis, deshalb sollte man sich zunächst informieren !
Umfassende Erfahrung und Informationen finden Sie auf: www.pro-igel.de
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HUNDE-Haftpflichtversicherung ! JEDER
HUNDEHALTER SOLLTE EINE HABEN, es kann so viel passieren und wenn man zu
spät merkt, das man eine braucht kann schon viel Schaden und hohe Kosten
enstanden sein.
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Bauchwickel mit
Kamille, Fenchel, Kümmel
Die Bauchwickel kenne ich von meiner Arbeit durch die Anwendung bei
Menschen. Ein altbewährtes Mittel, in regelmässiger oder gezielter
Anwendung, wirkt durch die entsprechende Substanz und durch feuchte Wärme.
Als der Tierarzt sagte wir könnten unserem Katzenbaby "Pico"
nur von "Aussen" helfen um seinen Krämpfen, Verdauungsproblemen
und geblähtem Bauch Linderung zu schaffen, fielen uns die warmen Wickel
(nach Wegman/Hauschka) ein. (Korrekt heissen sie Bauchkompressen, doch da
mir zur Erklärung das Bild eines Wickels einfacher scheint, werde ich
diesen Ausdruck verwenden).
Anleitung für einen warmen Wickel:
Wirkung: Die Substanzen Kamille, Fenchel und Kümmel wirken beruhigend,
entkrampfend und entblähend auf den Bauch (Magen-Darmbereich).
Material: Kamillenblüten oder Fenchel-oder Kümmelsamen (Mengenangabe: 1
Teelöffel auf 1/2 Liter Wasser), ein Wolltuch und Baumwolle oder Leinentücher,
ein Flanelltuch oder anderes warmes Tuch, Wärmflasche, Sicherheitsnadeln,
oder wie in unserem Fall, guten Klebestreifen
Vorgehen:
1. Aufguss/Tee: Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergiessen 2-3
Minuten ziehen lassen, absieben.
Fenchel- oder Kümmelsamen quetschen und mit kochendem Wasser übergiessen,
3 Minuten ziehen lassen oder
ganze Samen in kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen, 3 Minuten köcheln und
3 Minuten ziehen lassen, absieben.
2.Wickeltücher vorbereiten: Das Wolltuch, Baumwoll bzw. Leinentuch und
Flanelltuch in passende Grösse schneiden,
das es einmal um den Körper(Bauch)
gewickelt werden kann. Für Pico haben wir Mini-Stücke geschnitten.
Wolltuch und Baumwoll bzw. Leinentuch aufeinander legen. Diese Tücher
nennen wir "Wickeltücher" und
die gehören zusammen, Leinentuch
ist Innen, kommt auf den Körper, Wolltuch ist darüber (aussen),
so hält
es die Wärme und der Wickel wird aussen nicht nass. Flanelltuch brauchen
wir später.
Ein Baumwoll oder Leinentuch so zurecht schneiden, dass es in doppelter
oder dreifacher Lage die Grösse des Bauches hat. Dieses Tuch nennen wir
"Innentuch".
3. Nun legen wir das Innentuch in eine Schüssel und giessen den heissen
Tee/Aufguss darüber. Wir wringen das Innentuch aus und prüfen die
Temperatur (evt. am Pulsbereich der Unterhand, wie wenn wir den
Schoppen/Tee für ein Baby testen damit es nicht zu heiss ist). Bis das
Innentuch eine angenehme Wärme hat (lauwarm, ca. 36-38°C, nicht zu kühl
und nicht zu heiss)
4. Wickel anlegen: Innentuch auf den Bauch legen und sofort die Wickeltücher
um den Körper "wickeln", mit dem Leinentuch auf der Haut und
dem Wolltuch aussen. So wird das Innentuch fixiert und warm gehalten. Hält
unser "Patient" ruhig, kann man die Wickeltücher mit einer
guten Sicherheitsnadel verschliessen. Falls dies zu gefährlich oder zu
schwierig wird, kann man auch einen Klebestreifen nehmen. Der Wickel
sollte fest am Körper anliegen ohne zu satt zu sein.
5. Einwirkzeit: Wickel 5 - 15 Minuten (bei Menschen 1/2 Stunde) anlassen
6. Warmes Tuch (Flanelltuch) mit Wärmflasche vorwärmen
7. Wickel abnehmen: Wickel abnehmen, schnell das vorgewärmte Tuch um den
Körper (Bauch) wickeln und einige Zeit darin "eingepackt"
lassen, damit der Körper nicht zu schnell auskühlt. Denn nach der
feuchten Wärme friert man leicht.
8. Nun etwas nachruhen (wenn möglich) und warm halten.
Wir
konnten in den besten Zeiten den Wickel 10 Minuten an Pico lassen, dann
wurde er unruhig. Aber bis es soweit war, musste er langsam daran gewöhnt
werden. Anfangs streifte er den Wickel sofort wieder ab, dann ging alles
von Vorne los. Manchmal blieb er 1 Minute, manchmal 5 Minuten dran.
Sinnvoll wären sicher ab 5 Minuten, aber es soll ja nicht zur Qual
werden.
Bei Pico kam ja noch dazu, da er Fell hatte, das dieses nass war und da
durfte er auf keinen Fall frieren und ohne Schutz bleiben. Deshalb war es
ganz besonders wichtig ihn warm zu halten. Oft hielten wir ihn einfach in
unseren Händen in einem Tuch eingewickelt, oder legten ihn an unseren Körper.
Wenn er in sein "Bettchen" gelegt wurde, dann wartete dort immer
schon eine Wärmflasche unter dem Kissen, die ihn warm empfing und warm
hielt (aufpassen, Wärmflasche nie zu heiss machen und immer noch ein
Schutz darüber (Kissen, Decke...) - Tier (oder Baby/Kind) NIE direkt auf
die Wärmflasche legen.

Buchtip:
"Therapeutische
Wickel und Kompressen" (Handbuch aus der Ita Wegman Klinik) Bücherempfehlung
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TTouch
(Tellington-Touch-Methode)
Linda Tellington modifizierte die Feldenkrais-Methode, die bei Menschen
zur Stärkung von körperlichen Fähigkeiten, zur Verbesserung des
Lernvermögens, zur Rehabilitation nach Verletzungen und als sanfte
Methode zur Schmerzlinderung, angewandt wird. Sie übersetzte die
Anwendung und Auswirkung auf Tiere, machte Ihre ersten Erfahrungen mit
Pferden und hatte einen solchen Erfolg, dass sie auch anderen Tieren damit
helfen wollte. Ihre Methode entwickelte sich mit den unterschiedlichsten
Tieren zu erfolgreichen Behandlungen. Sie arbeitet dabei mit
- ihren Händen (Behrührung=Touches), in kreisenden und streichenden
Bewegungen an bestimmten Körperteilen.
- speziellen Techniken und Übungen zum Führen
- Hindernistraining
Sie wirkt damit beruhigend, wohltuend und gezielt auf Gesundheit,
Verhalten und Wohlbefinden des Hundes ein. Ihre Methode hat sich bewährt
bei Nervosität, Angst, Unsicherheit, Aggressivität, Hyperaktivität,
Schmerzen, in der Rekonvaleszenz, hilft zur Entspannung, zur Stärkung der
Konzentration und Lernfähigkeit, u.v.m. Es stärkt die Beziehung und das
Vertrauen zwischen Mensch und Tier und bereichert durch angenehme Berührung
und einfache Techniken das Zusammenleben und gegenseitige Verständnis.
Buchtipp:
"Tellington-Training
für Hunde" (siehe Bücherempfehlungen):
Grundlagen, Entwicklung und Erfahrungen von Linda Tellington-Jones aufgeführt,
die einzelnen Methoden und Techniken werden mit einzelnen Schritten und
Bildern erklärt und es wird auch jeweils darauf hingewiesen welche
Probleme, Schwierigkeiten oder Ziele damit angegangen werden können. Es
gibt inzwischen auch Videos, Kurse und Ausbildungen, mehr darüber finden
Sie unter: http://tteam-ttouch.com/
Körperbänder
Was ist das? Eine einfache Hilfe für Hunde bei Angst, Stress,
Unsicherheit..... Wir haben diese Anwendung aus den Trainingshilfen von
Linda Tellington-Jones (Tellington-TTouch-Methode).
Was braucht man dazu? Dabei wird eine elastische Binde/Bandage, wie
wir sie in der Apotheke kaufen können auf bestimmte Weise um den Körper
des Hundes gelegt und festgemacht.
Anlegen des Bandes: Die Mitte des Bandes wird an der Brust des
Hundes angelegt und die beiden Bandseiten von links und rechts über den Rücken
gelegt und überkreuzt, dann die beiden Bandseiten unter dem Bauch überkreuzen,
wieder zum Rücken hochziehen und auf dem Rücken die Enden der Bandseiten
befestigen.
Wirkung des Bandes: Das Band intensiviert das Körpergefühl des
Hundes und gibt ihm Sicherheit in seinen Bewegungen und letztlich auch in
seinem Verhalten.
Bitte Beachten: Wie alles "NEUE", muss der Hund langsam daran
gewöhnt werden und nicht erst in Stress-Situationen das Band anlegen.
Ziehen Sie das Band in einer entspannten Situation an und loben Sie den
Hund. Ziehen Sie es kurz darauf wieder ab. Das Wiederholen Sie einige
Male. Wenn das Band für den Hund nicht (mehr) unangenehm scheint, lassen
Sie es mal 1 Stunde an oder auf einem Spaziergang. Schauen Sie wie Ihr
Hund darauf reagiert. Nur nach allmählicher Gewöhnung, merkt der Hund
auch die positiven Wirkungen des Bandes. Und dann kann es auch in der
bestimmten Stress-oder Unsicherheits-Situation seine Wirkung tun.
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Informationen
über Mittelmeerkrankheiten
und heimische Erkrankungen
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